"Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,
können das Gesicht dieser Welt verändern."
Sprichwort der Xhosa in Südafrika
HINWEIS:
Der Veranstalter ist für alle Tagesfahrten
Omnibus Schmuck GmbH & Co. KG, Zapfendorf
Im Verlaufe der kommenden Wochen werden an dieser Stelle
weitere Planungen veröffentlicht!
TAGESFAHRT nach MÜNCHEN
am 1. Dezember 2026
Ausstellung in der Kunsthalle über
„BARCELONA MODERNA- VON GAUDÍ BIS PICASSO
und BAYRISCHES NATIONALMUSEUM
! Derzeit ausgebucht, wir führen eine Warteliste !
Die Kunsthalle kündigt die Ausstellung in diesen Sätzen an:
Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflik-ten entstand hier der
katalanische Modernisme-eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Design und Literatur umfasste. Die innovative Szene war von ge-gensätzlichen Stilen geprägt. Dabei ging es um
das Ausloten von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen, die Suche nach einer katalanischen Identität und die Weiterent-wicklung ikonischer Errungenschaften der spanischen Kultur.
Die Ausstellung „Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso“ widmet sich erstmals in Deutschland diesem einzigartigen kulturellen Umfeld, indem sie die künstlerischen Ent-wicklungen der Stadt zwischen
1880 und 1914 beleuchtet. Rund 140 Gemälde, Grafiken, Objekte, Möbel und Architekturmodelle zeigen die stilistische Bandbreite dieser Epoche und verorten sie im gesellschaftlichen und historischen
Kontext. Neben bekannten Protagonisten wie Antoni Gaudí und dem jungen Pablo Picasso bietet die Ausstellung mit einer aufwendigen Inszenierung die Gelegenheit, zahlreiche herausragende, hierzulande
kaum bekannte Künstlerpersönlichkeiten neu zu entdecken. Dazu gehören unter anderem die Architekten Lluís Domènech i Montaner und Josep Puig i Cadafalch, weiterhin die Ma-ler Hermen Anglada, Ramon
Casas, Joaquim Mir, Santiago Rusiñol.
Ich denke, dass diese Show eine gute Ergänzung zum „Gaudi“-Jahr sein wird. Der Jugendstilarchitekt starb vor 100 Jahren, seine „Sagrada Familia“ sieht der Vollendung ent-gegen,
Barcelona ist „Welthauptstadt der Architektur 2026“ und mit 9 Gebäuden von Gaudi UNESCO-Weltkulturerbe. Vor diesem Hintergrund scheint es zum Jahresausklang ange-messen, die prickelnde Atmosphäre der
vorletzten Jahrhundertwende nachzuempfinden und zu erklären.
Nachmittags durchkämmen wir noch die unerschöpflichen Sammlungen des Bayrischen Nationalmuseums auf der Suche nach den Highlights. Es könnte eine
Anregung sein, bei anderer Gelegenheit einmal genauer hineinzuschauen. Vielleicht mö-gen Sie sich auch nur auf die opulente Krippensammlung fokussieren.
Abfahrt: 7:30 ab Erlangen, Großparkplatz West, Omnibus Schmuck
8:00 Abholung in Nürnberg, U-Bahnstation Rothenburger Str. / Frankenschnellweg
in der Querstraße, wo Touristenbusse halten dürfen.
(„Am Leonbardspark“)
7:45 Möglichkeit zum Einstieg in Fürth an der Bushaltestelle Poppenreuther Str.
beim Hotel Mercure- nach Rücksprache bitte
Ungefährer kleine Pause, vermutlich Holledau / 11:45-13:15 Führung in der
Ausstellung / bis 15:15 Zeitplan: individueller
Rundgang und Mittagsimbiss
15:15 Treff beim Bus, kurze Fahrt zum Bayrischen Nationalmuseum, dort 15:30 bis 17:00
orientierender Rundgang
Rückkehr: 17:15 Abfahrt beim Bayrischen Nationalmuseum, Prinzregentenstr. 3;
Ankunft gegen 19:45 in
Nürnberg, 20:15 in Erlangen
Anmeldung: verbindlich bei mir via Mail: kbb-reisen@t-online.de oder Fax: 09131 4016563 oder Telefon: 09131 503897. Ich erledigte diese Aufgaben für das Busunternehmen!
Preis: 95 € mit Eintritten und Führungen
zahlbar auf dem Rückweg im Bus; gültig ab 25 Personen
TAGESFAHRT nach LICHTENBERG
mit einem Meisterkonzert und einer Führung im Haus Marteau
Mittwoch, 7. Juli 2027
Unlängst erst waren wir in Blaibach und genossen die Qualität der Musik, die ungewöhnliche “Konfrontation“ eines beschaulichen kleinen Ortes in der Oberpfalz mit
dem provokanten Konzerthausbau sowie die fast atemberaubende Geschichte seiner Entstehung. Mehrfach kam der Querverweis auf Lichtenberg bei Hof, wo der Blaibacher Architekt Peter Haimerl sein zweites
Ausrufezeichen gesetzt hat, nunmehr aber an einer Stätte der musikalischen Tradition (lesen Sie bitte dazu weiter unten den Text, den ich der Website der „Bundes- und Landesakademien in Deutschland“
entnommen habe). Schnell konnte ich das Programm erfahren und die entstandene Idee einer Anschlussfahrt „dingfest“ machen.
Ich möchte betonen, dass es erneut ein Ausflug ist, bei dem ich als Kunsthistorikerin keine Rolle spiele! Wir fahren also „einfach
so“. Das kann auch Spaß machen!
Das Haus Marteau in Lichtenberg ist eine in Europa einzigartige musikalische Bildungsstätte in historischem Ambiente. Seit 1982
dient das Haus als Internationale Musikbegegnungsstätte der Förderung hochbegabter junger Musikerinnen und Musiker aus aller Welt.
Das repräsentative Landhaus des einst weltberühmten Violinvirtuosen Henri Marteau (1874–1934) lädt zu konzentriertem Arbeiten in ruhiger, familiärer Atmosphäre ein. Der Geiger und Komponist hatte
sich die Villa auf dem Höhepunkt seines Erfolgs 1912/13 in der reizvollen Mittelgebirgs-landschaft des Frankenwaldes erbaut.
Das Haus Marteau fördert mit jährlich etwa 40 Meisterkursen für klassische Instrumente und Ge-sang den Austausch zwischen jungen Künstlerinnen und Künstlern und ermöglicht fokussiertes Arbeiten,
angeleitet von international renommierten Dozentinnen und Dozenten.
Die inmitten eines Landschaftsparks sehr ruhig gelegene Villa strahlt mit ihrer Heimatstil-Archi-tektur, dem wertvollen Originalinterieur und der abgeschiedenen Lage eine ganz besondere
histo-risch-künstlerische Atmosphäre aus. Mit zwölf Übungsräumen und dem Unterrichts- und Konzert-saal bietet die Internationale Musikbegegnungsstätte ideale Unterrichtsbedingungen. Das Angebot
umfasst Meisterkurse für Violine, Klavier, Kammermusik, Violoncello, Viola, Kontrabass, Fagott, Flöte, Trompete, Tuba, Orchesterspiel, Percussion und Gesang. Ein Arbeitsschwerpunkt ist die För-derung
der musikalischen Ausbildung in der Region, etwa mit dem Orchesterkurs „Jugendsym-phonieorchester Oberfranken“, mit dem junge Musikerinnen und Musiker alljährlich anspruchs-volle Konzertliteratur
einstudieren und vor größerem Publikum präsentieren. Die Mehrzahl der Kur-se endet mit einem öffentlichen Konzert der Meisterschüler im neuen Konzertsaal oder im Rahmen der Konzertreihe „Haus Marteau
auf Reisen“ an ausgewählten Orten in Oberfranken. Diese Tradi-tion der Abschlusskonzerte begründete der einstige Hausherr Marteau in seinen Sommeraka-demien zum Dank an die Lichtenberger Bürger für
die Beherbergung der jungen Künstlerinnen und Künstler.
Der neue unterirdische Unterrichts- und Konzertsaal besticht durch seine hervorragende Akustik ebenso wie durch seine spektakuläre Architektur.
Die bergbauliche Geschichte Lichtenbergs inspirierte Architekt Peter Haimerl, die Stimmung in einem Bergwerk einzufangen. Die bis zu 13 Meter langen, ineinanderlaufenden Granitspitzen an Decke und
Wänden fächern den Raum auf und beeindrucken die Besucherinnen und Besucher mit dem imposanten Spiel von Licht und Schatten. Die Raumgestaltung rückt das kritische Hören und die Interaktion mit dem
Publikum in den Mittelpunkt.
Der seitlich unterhalb der Künstlervilla gelegene Unterrichts- und Konzertsaal ist 13 x 13 Meter groß. Die rund 66qm große Bühnenfläche befindet sich etwa viereinhalb Meter unter dem Gelände-niveau.
In dem Saal mit 86 fest installierten Sitzplätzen wird in den Meisterkursen unterrichtet; auch für deren Abschlusskonzerte bietet er einen exzellenten Rahmen.
Abfahrt: 13:00 ab Erlangen, Großparkplatz West, Omnibus Schmuck aus Zapfendorf
13:30 Abholung in Nürnberg, U-Bahnstation Rothenburger Str. / Frankenschnellweg
in
der Querstraße, wo Touristenbusse halten dürfen ("Am Leonradspark")
13:15 Möglichkeit zum Einstieg in Fürth: Bushaltestelle Poppenreuther Str.
beim Hotel Mercure- nach Rücksprache bitte
Ablauf: ca. 15:15 an Lichtenberg
Spaziergang durch den hübschen Ort, Möglichkeit für Kaffee / Kuchen am Marktplatz,
von dort ca. 1 km zum Konzerthaus
17:00-18:00 Führung durch das Haus Marteau und Erläuterungen zur Geschichte der
Internationalen Musikbegegnungsstätte
Kleine Pause zum Flanieren
18:30 Einlass in den Saal
19:00 Beginn des Meisterkonzertes mit Viola und Klavier
(Gunter Teuffel, Andreas Grau, Götz Schumacher)
Rückkehr: 21:30 Start vom Konzerthaus in Lichtenberg (je nach Länge der Veranstaltung)
Ankunft gegen 23:30 in Nürnberg, 23:45 / 24:00 in Erlangen
Anmeldung: verbindlich bei mir via Mail: kbb-reisen@t-online.de oder Fax: 09131 4016563 oder
Telefon: 09131 503897
Ich erledige die logistischen Vorarbeiten für Omnibus Schmuck GmbH & Co. KG,
Zapfendorf.
Preis: 107 € mit Konzertkarte (25 €) und Architekturführung;
gültig bei
24 Personen; zahlbar im Bus
TAGESFAHRT nach MÜNCHEN
am 5. Dezember 2027
Lenbachhaus mit Ausstellung zu Ehren von Gabriele Münter
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
Vorhinweis- Preis folgt im Spätherbst
Auszüge aus dem Text des Lenbachhauses
als Ankündigung zum
150sten Geburtsjubiläum von Gabriele Münter:
Im Jahr 1913 schrieb Else Lasker-Schüler an ihre Freundin Marianne von Werefkin:
"Hochverehrte Prinzessin, vieladeliger wilder Junge, süße Malerin,
wann darf ich kommen – ich träume von der Süßigkeit Ihrer Bilder.
(Der Prinz von Theben) Else Lasker-Schüler (Der blauen Reiterreiterin Freundin)"
Else Lasker-Schüler spielte gerne mit Geschlechterrollen und Identitäten, sich selbst bezeichnete sie auch als Prinz von Theben. Ihre Wortfindung der "Blauen Reiterreiterin" für die Künstlerinnen des Blauen Reiter steht leitmotivisch über dem Ausstellungsprojekt. Erstmals widmen wir uns umfassend den Künstlerinnen im Umfeld des Blauen Reiter und rücken deren bedeutenden Beitrag zur Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts in den Fokus. Sie waren Kosmopolitinnen, Mäzenin-nen und Pionierinnen einer neuartigen Kunst. Sie wagten es, nationale, gesellschaftliche und künstlerische Grenzen zu überschreiten. Ihre Leben waren geprägt von Selbstbehauptung, Emanzipation und künstlerischem Aufbruch.
"Ab nach München", schrieb Gabriele Münter euphorisch, als sie ihr Kunststudium aufnahm. Es war mutig, die Kunst als Beruf zu wählen: Der Zugang zu Kunstakademien war Frauen verwehrt. Gleichstellung wurde durch Gesetze unterbunden. Die selbstorganisierte Damenakademie in München bot jedoch erste Ausbildungsmöglichkeiten für Künstlerinnen und verschiedene Vereine kämpften für das Frauenwahlrecht. Die revolutionäre Haltung der Künstlerinnen übertrug sich auch auf ihre Kunst. In ihren Bildern, Briefen und Texten suchten sie einen neuen Zugang zur Welt. Mit ihren Ideen trugen sie maßgeblich zur Entstehung einer expressionistischen Kunst bei. So spie-geln die Porträts, Stillleben und Landschaften einen bisher unbekannten Umgang mit Farbe und Form wider. Die Künstlerinnen fanden eine innovative Auseinandersetzung mit der Natur, Spiri-tualität und der menschlichen Existenz. Ihr Blick auf soziale Realitäten und antibürgerliche und unangepasste Identitäten zeugt von einer bewussten Abgrenzung von traditionellen Normen in einem männlich dominierten Kunstsystem.
Die vorgestellten Künstlerinnen waren Freundinnen und Konkurrentinnen, Mitbegründerinnen der Neuen Künstlervereinigung München (NKVM) und aktiv im Kreis des Blauen Reiter. In Marianne von Werefkins "Rosa Salon" wurden künstlerische und politische Themen diskutiert und eine neue Geschichte der Kunst auf den Weg gebracht. Mit Ausstellungen in der renommierten Galerie Der Sturm suchte Gabriele Münter die Öffentlichkeit. Dank Elisabeth Epsteins grenzüberschreitendem Netzwerk und ihrem Kontakt zu Robert Delaunay und Sonia Delaunay-Terk beteiligte sich die französische Avantgarde am Blauen Reiter.
Zeitlich spannt die Ausstellung einen Bogen von der Bedeutung Münchens um 1900 als Ort einer starken Frauenrechtsbewegung über den Blauen Reiter bis hin zum Wirken der Künstlerinnen in der Weimarer Republik, im Exil und bis in die 1940er Jahre. Mit einem besonderen Augenmerk auf sozial konstruierte Rollenbilder, Identitätsfragen und Geschlechterrollen sowie den internationalen Netzwerken zwischen München, Paris und Moskau wird die vielfältige Ästhetik der "Blauen Reiterreiterinnen" gewürdigt.
Zugleich richtet die UNESCO 2027 ein Gedenkjahr
zu Ehren der Künstlerin Gabriele Münter aus.
Abfahrt: 7:30 ab Erlangen, Großparkplatz West, Omnibus Schmuck
8:00 Abholung in Nürnberg, U-Bahnstation Rothenburger Str. / Frankenschnellweg
in der Querstraße, wo Touristenbusse halten dürfen.
(„Am Leonbardspark“)
7:45 Möglichkeit zum Einstieg in Fürth an der Bushaltestelle Poppenreuther Str.
beim Hotel Mercure- nach Rücksprache bitte
Ungefährer kleine Pause, vermutlich Holledau / 11:45-13:15 Führung in der Ausstellung /
im Zeitplan: Anschluss individueller Rundgang und Mittagsimbiss
5oo m Fussweg zum Ägyptischen Museum, dort 15:30 bis 17:00
orientierender
Rundgang
Rückkehr: 17:15 Abfahrt beim Ägyptischen Museum
Ankunft gegen 19:45 in Nürnberg, 20:15 in Erlangen
Anmeldung: verbindlich bei mir via Mail: kbb-reisen@t-online.de oder Fax: 09131 4016563 oder Telefon: 09131 503897. Ich erledigte diese Aufgaben für das Busunternehmen!
Preis: 000 € mit Eintritten und Führungen
zahlbar auf dem Rückweg im Bus; gültig ab 25 Personen