K. B. - B. Reisen Katja´s Kunstbonbons
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Nordspanien zwischen Pilgerweg und Moderne

19. bis 26. März 2024
8- tägige Reise per Flug und Bus vor Ort
In Kooperation mit Bildung Evangelisch Erlangen

Ein reizvolles Konzept: wir verbinden die wirklich eindrucksvolle Erfahrung der modernen Architektur in BILBAO ( nicht nur Gehry betätigte sich dort, sondern unterdessen auch Foster, Calatrava, Pelli etc. ) mit den uralten Pfaden des Pilgerweges in seinem mittleren Abschnitt, des sogenannten „camino frances", des magischen CAMINO DE SANTIAGO also.
Mit LEON und BURGOS und den großartigen Zeugnissen der Gotik dort ( aber auch den lyrischen romanischen Fresken ) sind natürlich Höhepunkte der Route erfasst, mit OVIEDO hingegen eine Nebenstraße, die uns jedoch zurück in die in Spanien so prominent vertretene westgotische Kultur führt. SANTILLANA an der Nordküste ist reizend, und die stark  gegenwärtige Epoche der Romanik, sogar der Vorromanik ( so in Quintanilla de las Vinas, Silos, Leon-San Isidro, Burgos-Las Huelgas etc. ) erinnert uns an die große Epoche der Wallfahrer, die stolzen Paläste allüberall an die Ritter der Reconquista. Unvermittelt gesellt sich ein „Capricho“ von Antoní Gaudí in COMILLAS hinzu, so dass ein Kontrapunkt durch den hiesigen „Modernismo“ gesetzt wird. Immer wieder säumen nebenbei schlichte und ehrwürdige Kirchlein unseren Weg durch Navarra, Kastilien, León und Asturien, es wird durchaus nicht einseitig werden.
Die LANDSCHAFT wechselt von dem Angesicht der Biskaya zu den begrünten Höhen der Picos de Europa sowie den endlosen Weiten der Campos Goticos bei Burgos- und die  noch kahlen Weingärten ( die uns dennoch eine  Weinprobe gewähren )  und sanften Hügel der Ausläufer des Rioja-Gebietes färben sich im länger werdenden Licht des zart anhebenden Frühlings.
Diese Reise ist bestückt mit "Highlights", deren Wert es uns leicht macht, auf eine Hotelwanderreise zu gehen- ein Pilger darf auch nicht verharren. Jedoch versuchen wir, durch die Annehmlichkeit der Unterkünfte, unter ihnen zwei Paradores, einen Ausgleich zu schaffen. 

 

Wir reisen durch vier ehemalige Königreiche !

Sehen Sie bitte nachfolgend den detaillierten Verlauf.

 

1. Tag, 19.3., Dienstag:      EIN MUSEUM ALS ÜBERDIMENSIONALE SKULPTUR

Wir eröffnen die Fahrt mit der Besichtigung des Guggenheim-Museums, der eleganten Uferzone des Flusses mit modernen Architekturakzenten und des "Casco Antiguo" mit seinen netten Bars, historistischen Gebäuden und Jugendstilensembles. Bilbao ist ein Hotspot der innovativen Küche geworden, die wir der traditionellen Tapa-Kultur zur Seite stellen wollen. Wir haben ja zwei Abende in dieser sympathischen Stadt und können also das eine und das andere goutieren.

Wir übernachten zweimal in 5*- Hotel „Carlton“, ca. 1 km vom Museum  und nahe zur Altstadt gelegen.


2. Tag, 20.3., Mittwoch:       DIE SKULPTUREN VON CHILLIDA
Den Vormittag verwenden wir erneut auf Bilbao, um weitere Ecken der Stadt zu erkunden. Dann jedoch machen wir einen Ausflug gen Osten nach SAN SEBASTIÁN, um in dem Nachbarort Hernani den Skulpturengarten von Eduardo Chillida zu erkunden, dem einheimischen und weltbekannt gewordenen Bildhauer, dessen Werke hier eine wunderbare „Spielwiese“ gefunden haben. Der Blick hernach auf die Bucht von San Sebastián ist großartig- wir nehmen ihn gedanklich mit auf den Rückweg nach Bilbao.  Der heutige Tag war recht „chillig“.   ca. 220 km

 

3. Tag, 21.3., Donnerstag:    ZWISCHEN SPRIT UND SPIRITUS SANCTUS
Wir schwenken nun mit gepackten Koffern südwärts und beschnuppern das Rioja-Gebiet mit zwei Weingütern: jenes von Marques de Riscál besticht durch ein Gebäude von Frank O. Gehry- wir dürfen aber auch den Wein probieren. Nur einige Kilometer weiter findet sich ein weiteres Gut, jenes von Ysios, das wir nur von außen betrachten ob der feinsinnigen Fassade von Santiago de Calatrava.
LAGUARDIA bietet uns inmitten seiner Mauern und Altstadtgassen eine Möglichkeit für einen Imbiss.
Falls Sie eine späte Ankunft nicht scheuen, würden wir noch schnell zu den Hühnern im goldenen Käfig in SANTO DOMINGO DE LA CALZADA schauen ( die skurrile Geschichte dazu erzähle ich Ihnen, sie ist eine der populärsten des Pilgerweges )    ca. 250 km
Wir übernachten zweimal in Burgos im 4*- Hotel „Abba“: Die Zimmer sind recht schlicht, jedoch die Lage unweit der Kathedrale ist angenehm und hilfreich. Wir dinieren in zwei unterschiedlichen Lokalen.

 

4. Tag,22.3., Freitag:               BURGOS- BERAUSCHEND
Ein morgendlicher Spaziergang entlang des Flusses Arlanzón bis zur Casa del Cordón leitet den Tag ein. Ein riesiger Komplex wartet hernach auf uns: die überwältigende Kathedrale, die mit Leon das gotische Ereignis der Pilgerroute ist. Wir hören vom Helden El Cid und von Kolumbus, vom König-reich Kastilien ( das sich oft mit Leon verband ) und der komplizierten, aber zugleich faszinierenden facettenreichen Geschichte Spaniens. 
Ein verstecktes Kleinod ( eigentlich Großod ) stellt das Kloster von SANTO DOMINGO DE SILOS dar, insbesondere der wunderbare romanische Kreuzgang. Am frühen Nachmittag starten wir zu diesem Ausflug, der uns nach Süden bringt. Auf dem Weg zweigen wir ab zu einem der wenigen erhaltenen westgotischen Kirchlein- irgendwo auf der Wiese stoßen wir auf das Gebäude der Zeit um 700 n. Chr. in QUINTANILLA DE LAS VIŇAS.     ca. 120 km

 

5. Tag, 23.3., Samstag:            KÖSTLICHKEITEN
Wieder sind die Koffer gerüstet. Bevor wir aber Burgos, die ehemalige Hauptstadt Altkastiliens, verlassen, besuchen wir noch die Cartuja de Miraflores mit atemberaubenden Beispielen exzellenter spätgotischer Steinmetzkunst- die Eltern von Isabella der Katholischen und ihr früh verstorbener Bruder, der ihren Weg zur Herrschaft frei machte, liegen hier begraben.
Das Zisterzienserkloster Las Huelgas, in dem sich spanische Geschichte bündelt, bildet den Ab-schluss unseres Aufenthaltes.
Kurz vor unserem Tagesziel LEON finden wir unerwartet eine Kirche aus dem 10. Jahrhundert, von christlichen Mönchen aus Córdoba gebaut und deutlich islamischen Einfluss zeigend, ein berührender Kulturmix, SAN MIGUEL DE ESCALADA ist der Name.
Nun aber fahren wir uns zu unserer Unterkunft in León, dem unlängst renovierten fünfsternigen Parador „San Marcos“, einst eine Stiftung der „Katholischen Könige“. Zwei Nächte verbringen wir hier in majestä-tischem Umfeld und verbleiben an beiden Abenden zum Essen im Hotel.    ca. 200 km

 

6. Tag, 24.3., Sonntag:             LEÓN - LOBESHYMNEN
In León widmen wir uns der „Konkurrentin“ von Burgos- welche Kathedrale ist die schönere ? Der Schatz der bunten Fenster, die Portale mit ihren Skulpturen, der durchsichtige Raum, die Historie ihrer Mauern, die viele Begebenheiten des Königreiches León sahen… Von seltener Delikatheit ist der romanische Freskenzyklus in San Isidro; die Pilger strömten dieser Kirche und der „Puerta del Perdón“ zu, gewährte der Besuch doch einen besonderen Ablass. Längst werden wir unterdessen Gruppen von Wallfahrern entlang unserer Routen begegnet sein. 
Das Städtchen ist quirlig, die Plaza Major hübsch, die Sparkasse gar von Gaudi entworfen ! Bald werden Sie einen Platz zum „Tapaisieren“ finden.

Hinweis: der heutige Palmsonntag eröffnet die Semana Santa. Im Verlaufe des Tages werden zahlreiche Prozessionen unsere Aufmerksamkeit auf sich lenken- sie gehören essentiell zur spa-nischen Gläubigkeit und Geschichte.

 

7. Tag, 25.3., Montag:              BESONDERHEITEN
Es ist an der Zeit, wieder der Nordküste zuzustreben ! Das Gepäck ist verladen und wir sind nach bald am
Rande von OVIEDO, um dort ausnahmsweise nicht die Kathedra-le zu würdigen, sondern zwei „präromanische“ Kirchen aus dem frühen 9. Jahrhundert- wir sind unterdessen im alten Königreich Asturien, in dem sich bereits um 720 der Widerstand gegen die vordringenden Muslime, also die Reconquista erstmals formierte.
Santa Maria de Naranco und San Julián de los Prados stellen selten erhaltene Dokumente dieser unruhigen Epoche dar und gehören- wie die Mehrheit unserer Besichtigungspunkte- einen Teil des Welt-

kulturerbes dar.
Wir haben noch einen guten Weg bis zur letztmaligen Übernachtung vor uns, unterbrechen ihn jedoch auf das Angenehmste in COMILLAS, wo wir einem Landhaus in Gestalt des „Capricho“ von Antoní Gaudí begegnen, einem Frühwerk des späteren Meisters der Sagrada Familia.
Nun noch eine kurze Wegstrecke und wir sind in SANTILLANA DEL MAR. Ein wenig umständlich mit Gepäcktransport  ( durch hilfreiche Hände des Hotels ) und einem Fußweg von 10 Minuten ge-langen wir zum 4*- Parador „Gil Blas“ inmitten des Bilderbuchdorfes. Eine letzte Nacht, ein letztes gutes Essen, ein abendlicher Spaziergang durch den kleinen Ort- es ist ein schöner Abschied von Spanien. ca. 320 km                                                                                                                                                                      

8. Tag, 26.3., Dienstag:            EIN SCHMANKERL ZUM SCHLUSS
Früh durchstreifen wir mit hellem Licht die Gassen, statten dem Kreuzgang der „Colegiata“ einen Besuch ab und begeben uns dann zum Bus, der unterdessen schon die Koffer eingeladen hat.

In ALTAMIRA erleben wir noch die Kopie eines Teils der eiszeitlichen Höhlenmalereien.
Wir haben ca. zwei Stunden zum Flughafen in Bilbao und somit reichlich Puffer bis zur erwünschten Ankunft dort gegen 15:15. Zuvor können wir uns noch zu einem Aussichtspunkt fahren lassen, der uns einen Blick hinunter auf die Stadt gewährt- auf diese Weise schließt sich der Kreis !    ca. 130 km                        

          Aktuelles

 

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