In diesem Programm ist Musik ´drin!
Aber auch Geschichte, Mythos, Architektur, Bilder, Romantik, Seele und Verstand
Kaiserdome in Worms und Mainz, Reformationsgeschichte und „Schum“-Städte
Wiesbaden mit seinen Museen, Eberbach und Kiedrich- mit gregorianischem Gesang
Fortsetzung der antiken Betrachtungen mit dem Römerschiff-Museum in Mainz
Ein Konzert im Verzuge des Rheingau-Festivals
21. – 25. Juli 2027 5- tägige Reise per Bus
Die Dame oben verkündet die Neuigkeiten und möchte Sie locken!
Idee, Konzept und Begleitung der Reise: Katja Boampong-Brummer
Veranstalter: Omnibus Schmuck GmbH & Co. KG
Eine Fahrt in Kooperation mit Bildung Evangelisch Erlangen
Als wir im Verzuge der Trier-Reise 2025 auch in Speyer waren und den Dom sowie Erinnerungen an das Jüdische Leben besuchten, entstand die Idee, diesen Faden weiterzuspinnen, und das geht eindrucksvoll und naheliegend in Worms und Mainz. Sind wir schon einmal in der Region, sollte das mit feinen Museen ausgestattete Wiesbaden nicht unterschlagen werden. Der hiesige üppige Konzertsaal bietet hinzu eine wunderbare Möglichkeit, ein Ereignis im Rahmen des Rheingau-Festivals zu erleben. Das wiederum generiert den Wunsch, Kloster Eberbach als eine der Spiel-stätten zu besuchen. Und dann ist man alsbald in Kiedrich mit einer entzückenden Kirche und ihrer erstaunlich qualitätvollen Ausstattung sowie der Möglichkeit, dem gregorianischen Gesang zu lauschen, der mitunter die Sonntagsgottesdienste begleitet. So gestaltet sich assoziativ eine Reise-route, deren Verwirklichung ich Ihnen hiermit in einigen Leitgedanken und Impressionen vorstellen möchte.
In der „Nibelungenstadt“ beendet das Wormser Konkordat den Investiturstreit, der Wormser Reichstag sieht Luther vor Karl V., dem Kaiser. In eben dieser Region Deutschlands predigte der große und alsbald heilige Bernhard von Clairvaux in päpstlichem Auftrag den 2. Kreuzzug (und gründet Kloster Eberbach), parallel entfaltete die Tätigkeit der Hildegard von Bingen. Sich für sakrosankt haltendes Königtum errichtete die großartigen Dombauten in Mainz und Worms, ist aber auch mit der Stiftung etlicher Klöster verbunden. Das mächtige Mainz als das weitreichendste der Kurbistümer (Worms ist nur Suffragan) steht auf den Fundamenten des römischen „Mogontiacum“, so dass ein Besuch des Römerschiffmuseums fast unerlässlich ist. „Über die Brück“ lockt das elegante Wiesbaden, das uns zur Herberge dient und seine Konkurrenz zu Mainz (beide sind Landeshauptstädte) gerne pflegt. In diesem wiederum war der Buchdrucker Gutenberg tätig, in seinem Museum lernen wir eine Menge über diese „Medienrevolution“. Freundlich lächeln-de Madonnen, blau-sprühende Chagall-Fenster, ein perlender Besuch der Kupferberg-Terrassen mit Degustation, ergreifende Kompositionen von Klängen, mäandrierende Flusswindungen - sie alle garnieren die Ernsthaftigkeit der wirklich wuchtigen geschichtlichen Eckpfeiler mit betörender Sinnlichkeit.
1.Tag, Mittwoch, 21. Juli: Worms- Nibelungen, Investiturstreit, Reformation, Jüdisches Leben
Wir starten um 7.00 in Nürnberg mit einem Bus der Firma Schmuck an der U-Bahn-Station Rothenburger Str. / Ecke Frankenschnellweg („Am Leonardspark“) und
nehmen sodann um 7:30 weitere Gäste in Erlangen am Großparkplatz West auf. (bei Bedarf in Fürth beim Hotel Mercure, bitte anfragen).
In WORMS wartet eine gewaltige Ration Geschichte in verschiedenen Facetten auf uns- die Busfahrt gibt Gelegenheit zur inhaltlichen Vorbereitung. Der Jüdische
Friedhof (mit dortiger Führung), der Dom und das Reformationsdenkmal sind die Kristallisationspunkte.
Wir übernachten 4 x in Wiesbaden in Hotel „Dorint“, 4*, fußläufig zu den Museen und dem Konzertsaal.
Heute nehmen wir das Abendessen bequemlichkeitshalber im hauseigenen Restaurant ein.
2. Tag, Donnerstag, 22. Juli:
Wiesbaden- Baden in Bildern und
Tönen
WIESBADEN erkunden wir zu Fuß. Das „Museum Wiesbaden“, das mit einem Konvolut von ca. 100 Werken Alexej Jaw-lenskijs aufwartet sowie weitere signifikante Beispiele
des Expressionismus darbietet, verschluckt uns für etliche Zeit. Seit 10 Jahren beherbergt es zudem die fast 500 Exponate des Jugendstils umfassende „Sammlung Neess“ mit Mö-beln, Lampen, Vasen,
Bildern, Geschirr etc.
Gleich nebenan besuchen wir nach einer Erholungspause das noch junge „Museum Reinhard Ernst.“ Es folgen einige zitierte Sätze zur Beschreibung (ich werde eine Hausführung engagieren, damit wir einen
kompetenten Eindruck erhalt-en):
Reinhard Ernst sammelt ausschließlich abstrakte Kunst. Seine Sammlung hat damit ein seltenes und klares Profil. Infolgedessen ist sein Museum eines der wenigen weltweit,
die sich exklusiv der abstrakten Kunst widmen. Viele der Künstler der Sammlung Reinhard Ernst gehören zu den wichtigsten des 20. und 21. Jahrhunderts und haben die zentralen Strömungen der
Abstraktion entscheidend mitgeprägt. Schwerpunkte der Sammlung bilden Werke des Abstrakten Expressionismus, des Informel und Arbeiten der japanischen Künstlergruppe Gutai. Die Sammlung Rein-hard
Ernst gehört mit über 40 Werken von Helen Frankenthaler, weltweit zu den größten privaten Sammlern dieser Künstlerin. Daneben ergänzen Werke von weiteren weltweit bekannten Künstlern wie Lee Krasner,
Morris Louis, Robert Motherwell, Frank Stella, Jackson Pollock, Adolph Gottlieb und Hans Hofmann, den amerikanischen Teil der Sammlung. Auch zeitgenössische Positionen sind in der Sammlung vertreten,
u.a. von Tony Cragg, Damien Hirst, Katharina Grosse. Die Entstehung der Gemälde und Skulpturen liegt erst wenige Jahrzehnte zurück. Die Werke sind damit Zeugnisse unserer Zeit und greifen
künstlerisch Themen unserer Gegenwart auf.
Ein Rundgang durch einige Altstadtgassen mag nach der Museumsluft guttun.
Wir suchen ein wenig Ruhe, um dann erfrischt dem Konzert in Thiersch-Saal des Kurhauses zu lauschen. Üppiger kann das Ambiente kaum sein.
Nach dem Konzert genießen wir noch ein leichtes Essen im nahen „Ristorante Si“.
3. Tag, Freitag, 23. Juli:
Von Bischöfen und Buchdruckern
MAINZ gibt uns Stoff für viele Stunden: der Dom mit der erlesenen Kette von Grabmälern, das Diözesanmuseum mit dem Frühwerk des Naumburger Meisters und anderen
großartigen Exponaten, die Stephanskirche mit den bezaubern-den Chagall-Fenstern, der Fasnachtsbrunnen, die hübschen Gassen und Winkel. Vergessen wir nicht, dass der Mainzer Metropolit die
weitreichendste Diözese besaß und nicht zuletzt Albrecht von Brandenburg das Luther´sche Fass zum Überlaufen brachte!
Wegen des gestrigen Konzertes starten wir erst um 9:30 und sind schon nach ca. 20 km in Mainz. Der Vormittag dient dem Domkomplex. Nach der Mittagspause setzen wir unsere Erkundungen mit dem
Fasnachtsbrunnen und den Chagall-Fenstern fort. Wir können diese Stadt nicht „auf einen Rutsch“ bewältigen und kommen daher noch einmal zurück.
Zurück in Wiesbaden haben Sie einen „freien“ Abend (vielleicht schlendern Sie durch den nahen Kurpark).
4. Tag, Samstag, 24. Juli:
Zwischen Römerschiffen und Sekt
Mainz zum Zweiten- es ist ja nur ein Sprung! Das Gutenbergmuseum erzählt uns von der Entwicklung des Buchdrucks und des Schriftwesens zuvor, auch hat es zwei
Gutenberg-Bibeln sowie wertvolle Inkunabeln. Im zweiten Teil des Ta-ges lassen wir uns durch das Römerschiffmuseum führen, um zum Abschluss in den Kupferbergterrassen bei einer Sekt-Verkostung
hoffentlich nicht ins Schwanken zu kommen! Davor mag uns ein Brotzeitimbiss im benachbarten Re-staurant „Eulchen“ bewahren! Im Nu sind wir wieder „drübb de Bach“ zu unserer letzten
Reiseübernachtung.
5. Tag, Freitag, 5. Tag, Sonntag, 25. Juli: Gregorianischer Gesang und Zisterzienser-Romantik
KIEDRICH: Sie glauben gar nicht, welche Köstlichkeiten die Kirche Sankt Valentin
verwahrt! Bevor wir uns diese mit-tels einer Führung zeigen lassen, können wir an der Messe teilnehmen, bei deren Gestaltung der hier traditionsreiche gregorianische Gesang gepflegt wird.
Unsere letzte Besichtigung gilt dem KLOSTER EBERBACH, einer weitgehend noch durch die Romanik und aufkei-mende Gotik geprägten Zisterzienseranlage in entzückender
landschaftlicher Umgebung.
Gegen 15:45 machen wir uns auf den Rückweg (ca. 300 km), unterbrochen von einer Pause.
Die Ankunft in Nürnberg wird ca. 19:45 sein, in Erlangen ca. 20:15.
WICHTIGER HINWEIS
Aus vielen Gründen habe ich zum Ende des Jahres 2024 meine Selbstständigkeit aufgegeben.
Ich bin froh und schätze mich glücklich, dass ich meine Sondergruppen und alle großen Auslandsprojekte in einer Kooperation mit „Dr. Augustin Studienreisen“ begleiten darf, einem seit Jahrzehnten
überaus renommierten Reisebüro in Forchheim, das viele von Ihnen sicher kennen.
Für kleinere Unterfangen jedoch, wie auch die jetzige Reise nach Worms, Mainz etc.,
weiche ich auf Omnibus Schmuck in Zapfendorf als Veranstalter aus.
Mit dieser Firma gestalte ich schon seit Jahren die Busreisen.
Es ist in jedem Fall wichtig - als ungeschriebenes Gesetz der Berufsehre und des Respektes voreinander -, dass es nicht zu einer Überschneidung mit dem Kundenkreis von Prof. Dr. Dr. Augustin kommt, dafür habe ich mich verbürgt.
Sie dürfen versichert sein, dass das Reiseprogramm und die Durchführung den Ihnen vertrauten „Charakter“ haben.
Das veranstaltende Büro von Omnibus Schmuck GmbH & Co. KG
überlässt mir den Schriftverkehr mit Ihnen, also den Empfang der Anmeldezettel, das Versenden der Informationsschreiben
usw., jedoch werden Sie am Ende die Rechnungen von der Firma Schmuck erhalten.
Diese ist auch für die steuerliche Abrechnung zuständig.
Ich bin nunmehr als freiberuflicher Honorarempfänger „klassifiziert“, auch bei Dr. Augustin Studienreisen.
Natürlich stehe ich für jedwede Auskunft, Sonderabsprache usw. zur Verfügung!
Der Reisepreis beträgt: 1125 € im halben Doppelzimmer; 132 € EZ – Zuschlag Dieser Preis gilt ab 20 Teilnehmern. Unterschreiten wir diese Zahl, wollen aber dennoch die Reise zur Durchführung bringen, erlauben wir uns, Sie eventuell um einen Mini – Gruppen – Zuschlag zu bitten!
Folgende Leistungen sind darin enthalten:
> 4 Übernachtungen in 4*- Hotel „Dorint“
in Wiesbaden. (s. Programmbeschreibung)
> 3 Halbpension, davon 2 x außerhalb des Hotels
> komfortabler Bus mit Toilette, alle den Bus betreffenden Kosten (nicht aber persönliche Trinkgelder)
> fachlich kompetente Reiseleitung durch Katja Boampong-Brummer / Führungen, Eintrittsgelder
> Begleitung von Herrn Carsten Kurtz als Vertreter von Bildung Evangelisch Erlangen
> Sicherungsschein der Firma Omnibus Schmuck Gmbh & Co. KG
WICHTIG:
HINZU kommen die Tickets für ein Konzert im Wiesbadener Kurhaus.
Sie sind nicht Bestandteil des Reisepreises.
Ich werde Sie zu gegebener Zeit, sobald der Spielplan veröffentlicht wird, informieren
und Karten für Sie vorab erwerben.
Der Anmeldeschluss ist der 14. Mai 2027; eine recht baldige Anmeldung empfiehlt sich zur Sicherstellung der gewünschten Einzelzimmer; zugleich kann der
Veranstalter eher absehen, ob die Reise ausreichend Teilnehmer haben wird.
Es ist immer hilfreich, von Ihrem Interesse zu wissen, auch wenn Sie noch keine verbindliche Entscheidung treffen können.
Über den Reisepreisbetrag erhalten Sie ca. 4 Wochen vor Reiseantritt eine Rechnung direkt von Omnibus Schmuck, zusammen mit der Hoteladresse, der Teilnehmerliste und hilfreichen Informationen. Sobald das Zustandekommen der Fahrt gesichert ist, erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung sowie den Sicherungsschein der Firma Schmuck.
Ich kann Ihnen gerne das ausgedruckte Programm mit weiteren Details und einem Anmeldezettel per Briefpost oder Mail zusenden! Geben Sie mir dazu eine kurze Nachricht.